Zur Erinnerung an unseren geliebten VFZB-Elitehengst T-Namour

Unser VFZB-Elitehengst T-NAMOUR ist im Alter von 27 Jahren gestorben. 

 

Namour war das erste Fohlen in der Berberzucht Groß-Heitfeld/ Rövenich.

Wir werden ihn immer in Erinnerung behalten.

Wir haben viel zusammen erlebt haben, zusammen gelernt, einfach zusammen gelebt.

Nun mußten wir uns verabschieden.

Wir trauern um einen nicht zu ersetzenden Freund und sind unendlich dankbar ihn so lange Zeit bei uns gehabt zu haben.

T-Namour *1994-2021

 

Für die Zucht des Araber-Berberpferdes war er ein herausragender Werbeträger.

Für mich war er ein treuer Freund und Begleiter.

Durch seinen Vater LADJAHR, einem Berberhengst aus dem Staatsgestüt Tiaret, führt T-Namour auf der Vater- und der Mutterseite über mehrere Generationen registrierte Algerische Berberpferde.

Die Mutter Navah ist eine in Frankreich von der damaligen OMCB Zuchtkommission mit „ITI, 50% AV“ registrierte Araber-Berberstute ohne aufgezeichnete Abstammung.

2003 wurde T-NAMOUR von uns zur VFZB-Körung und Reitprüfung vorgestellt und erhielt eine überragende Beurteilung.

VFZB e.V. Prämienklasse I mit der Körnote 8.0 und ebenfalls Gesamtnote 8.0 in der Rittigkeitsprüfung.

Er war nicht nur mein bevorzugtes Reitpferd, sondern begründete auch unsere Stammpferdezucht auf dem Berberhof.

Mit T-NAMOUR wurde das Araber-Berberpferd so in Deutschland bekannter gemacht.

Im VFZB Zuchtbuch sind 10 Nachkommen von T-NAMOUR registriert. 

Zwei Nachkommen haben die VFZB e.V. Stuten- und Wallachleistungsprüfung erfolgreich absolviert.

 

Staatsprämienstute ISHARA (31.25% AV) von T-Namour und der VARASHI beeindruckt in 2012 als erst 3jährige auf dem Berbertreffen in Lindlar mit überragender Typnote und Bewegungsleistung.

 

T-Namour selbst zeigte anlässlich der „Grünen Woche“ im Januar 2016 in Berlin mit bereits 22 Jahren unter mir welch Bewegungsvermögen und welch Freude an der Präsentation noch in ihm steckten.

Wer T-NAMOUR und Nachkommen so gesehen hat, ist zweifellos zugleich auch von dem Araber-Berberpferd überzeugt.

Wir vermissen ihn schmerzlich!